IGeL-Leistungen für Selbstzahler
In der modernen medizinischen Versorgung stoßen Patienten immer wieder auf sogenannte IGeL-Leistungen. Dabei handelt es sich um "Individuelle Gesundheitsleistungen", die nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung gehören. Diese Leistungen können auf Wunsch des Patienten zusätzlich in Anspruch genommen werden und müssen in der Regel selbst bezahlt werden.
Stoßwellentherapie
Die Stoßwellentherapie ist eine moderne, nicht-invasive Behandlungsmethode, die bei chronischen Schmerzen und Entzündungen im Muskel- und Skelettbereich eingesetzt wird. Besonders bei Beschwerden wie Fersensporn, Tennisarm oder Sehnenansatzentzündungen hat sich die Stoßwellentherapie als äußerst effektiv erwiesen. Durch gezielte, hochenergetische Schallwellen werden Stoffwechselprozesse angeregt, die Heilung gefördert und Schmerzen reduziert. Der Vorteil dieser Methode liegt in ihrer schonenden Wirkung, die ohne chirurgische Eingriffe auskommt.
Vorteile der Stoßwellentherapie:
- Schmerzlinderung und Förderung der Heilung
- Schnelle Erholung ohne längere Ausfallzeiten
- Keine Notwendigkeit für Medikamente oder invasive Eingriffe
Kosten:
Die Behandlung kostet 30 Euro pro Sitzung.
DXA Knochendichtemessung
Die DXA (Dual-Energy X-ray Absorptiometry) Knochendichtemessung ist eine präzise und schonende Methode zur Bestimmung der Knochendichte. Sie liefert wertvolle Informationen über das Risiko einer Osteoporose oder anderer Knochenerkrankungen. Besonders empfehlenswert ist diese Untersuchung für Frauen und Männer ab dem 50. Lebensjahr, sowie für Menschen mit erhöhtem Risiko, wie etwa bei genetischer Vorbelastung oder nach einer längeren Steroidtherapie. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht eine rechtzeitige Therapie und hilft, das Risiko von Knochenbrüchen zu reduzieren.
Vorteile der DXA Knochendichtemessung:
- Präzise Bestimmung der Knochendichte
- Frühzeitige Erkennung von Osteoporose
- Unterstützung bei der Prävention von Knochenbrüchen
Kosten:
Die DXA Knochendichtemessung kostet 60 Euro.
Hyaloronsäure zur Behandlung von Gelenkarthrose
Die Hyaluronsäurespritze oder Hyaluronsäuretherapie ist ein Verfahren zur Behandlung von Gelenkarthrose. Dabei wird die etwas zähflüssige Hyaluronsäure als „künstliche Gelenkschmiere“ direkt in das Gelenk injiziert. Die Hyaluronsäure verbessert die Viskosität, schmiert das Gelenk, fördert die Mobilität und lindert dadurch Schmerzen. Außerdem kann sie den Knorpelabbau verzögern.
Die Anwendung erfolgt meist als Kur mit einer Behandlungshäufigkeit von ca. 3–5 Spritzen in einem bestimmten zeitlichen Abstand je nach Beschwerdebild. Dabei wird die Hyaluronsäure als Fertigspritze im Abstand von 1–2 Wochen verabreicht. Besonders effektiv ist die Behandlung in einem frühen bis mittleren Arthrose-Stadium (Grad I–II), um Schmerzmittel zu reduzieren oder einen Gelenkersatz hinauszuzögern.
Die Therapie mit Hyaluronsäure gilt als sicher; selten können Schwellungen oder leichte Schmerzen an der Injektionsstelle auftreten. Die Verabreichung erfolgt oftmals mit einer Betäubung der Haut, sodass die Behandlung so gut wie keine Schmerzen verursacht.
Die Kosten betragen 39,- Euro pro Injektion und werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, da die Behandlung häufig als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) eingestuft wird.
Bargeldlose Praxis
Bitte beachten Sie, dass diese Behandlungen in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Diese Leistungen sind Selbstzahlerleistungen. Das MVZ Kreiskrankenhaus Weilburg ist eine bargeldlose Praxis. Zahlungen sind unkompliziert per EC- oder Kreditkarte möglich. Dies sorgt für eine schnelle und sichere Abwicklung Ihrer Behandlungskosten.